 Westlich vom Schwanenstein befindet sich der Lohmer Hafen, an dem die Ostsee lange ihr zerstörerisches Werk vollbrachte, bis der heute von einer mächtigen Mole aus Granitfindlingen in einem kleinen Einschnitt der hier 70 Meter hohen Küste nach dreijähriger Rekonstruktion im Juli 1997 wieder zur uneingeschränkten Nutzung an Freizeitskipper und Angler übergeben wurde. Dabei gilt: Fluch und Segen liegen hier dicht beieinander, denn eine Treppe mit 213 Stufen und steile Serpentinenwege führen hinunter zu Strand und Hafenanlage. Fluch für jene, die Sack und Pack an Bord ihres Schiffes befördern oder Angler, die hier vor der Küste immer öfter und erfolgreicher mit Lachs und Meerforelle wieder hinauf wollen. Während sich reine Badegäste mit dem steinübersäten Strand nur sehr schwer arrangieren können, ist Lohme und seine herrliche Umgebung inmitten des Nationalparks Jasmund mit seinem eigenen beschaulichen Flair für echte Naturliebhaber ein unbedingtes Muß. Dieses Fleckchen Erde muß man einfach lieben, wie sonst wäre es beispielsweise zu erklären, daß die Betreiber des Imbiß ???Klöneck“ ganz unten, sowie des Café ???Niedlich“ auf halber Treppenhöhe, jedes Jahr zu Saisonende dicht machen und im kommenden Frühjahr gleich wieder frisch und munter alles auf Vordermann bringen (mit muskelbetriebenen Transporten über 213 Stufen hinauf oder notwendigerweise auch hinunter)!? Ganz einfach: hier gibt es einfach so viele zwingende Gründe, die unvergleichlichen, ungezwungenen Tage, Abende und Nächte in persönlicher Atmosphäre zu erleben! Da wo die Sonne blutrot beim Kap Arkona im Meer versinkt!
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