Freizeitskipper mit eigenem schwimmfähigen Untersatz können ein Lied von ständig wechselnden Wassertiefen in dem ohnehin nicht einfachen Segelrevier singen! Doch die Urgewalten sorgen nicht nur für Bewegung an den Küsten, sonder bescheren den Insulanern hin und wieder auch echte Kostbarkeiten. So geschehen am 14. November anno 1872, als die Fischersfrau Striesow am Morgen nach einer Sturmflut mit Wasserständen von 2, 40 Meter über normal, beim Sand holen in der blankgeputzten Düne ein blinkendes Stück Metall fand. Das stellte sich als der erste Teil des sagenhaften Hiddenseer Goldschmucks heraus, von dem bis 1874 noch weitere Teile geborgen wurden. Der äußerst wertvolle Schatz aus der Wikingerzeit soll im 10. Jahrhundert auf Jütland hergestellt worden sein und ist heute im Kulturhistorischen Museum Stralsund zu bewundern. |