Bis 200 teilweise hochseefähige, extra für die DDR-Fischereiflotte entworfene Fischkutter, fuhren bis in die Nordsee, zur Küste Norwegens, in den Ärmel-Kanal und sogar bis vor die Gestade der Elfenbeinküste in Westafrika. Einige Jahre waren in Sassnitz auch Frosttrawler sowie Verarbeitungs- und Transportschiffe stationiert. Nachzuvollziehen ist das alles heute im Fischereimuseum mit einem Original erhaltenen Fischkutter als Museumsschiff auf dem weit ausladenden Hafengelände, das neben den restaurierten Villen im Stil der Bäderarchitektur in der Altstadt, die pulsierende touristische Ader der seit 1957 mit Stadtrecht bedachten Hafenmetropole Rügens ist. Die Hafenatmosphäre mit den vielen kleinen und großen Fischerbooten, die auch passionierte Angler ganzjährig zur Jagd auf die gesunden und wohlschmeckenden Flossenträger vor der Küste mitnehmen, der Yachthafen, und die hier ansässigen Reedereien mit ihrem umfangreichen Fahrtenprogramm zur Steilküste und zu den Seebrücken der rügenschen Ostseebäder, verleihen Sassnitz ein einzigartiges Flair.
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