1901 war es wohl, als der erste Landungssteg für bequemeren Transfer sorgte und keine fünf Jahre später war mit einer 500 Meter langen Seebrücke das Tor zum Bädertourismus endgültig geöffnet. Freilich nicht ohne Anschluß an die Rügenener Schmalspurbahn, wie wir heute verbrieft wissen, denn bis dato tobte „das Leben“ in Sellin lediglich nur an den Ufern des gleichnamigen See’s, welcher bei geologischer Betrachtung ein Ausläufer des Greifswalder Boddens ist. Die Elementargewalten Hochwasser, Packeis und Feuer hatten wohl kein so rechtes Einsehen mit der touristischen Notwendigkeit und setzen der Seebrücke ostseeseitig mehrfach derart zu, daß sie immer wieder aufgebaut werden mußte. |