Die Planung mit klaren Zweckvorgaben stand unter der Führung von dem KdF-Chef und Hitlers Vertrauten Dr. Robert Ley. Ziel der Nationalsozialisten war es, für 20.000 Volksgenossen Unterbringungsmöglichkeiten für einen organisierten 10 Tage Pauschalurlaub mit Betreuung und unter Kontrolle zu schaffen. Hitler selbst hatte die Idee dieses Seebad als das Gewaltigste und Größte von allem bisher da gewesenen zu erschaffen. Außerdem sollte alles so eingerichtet sein, dass man das Ganze im Falle eines Krieges auch als Lazarett benutzen könnte. Geplant wurde dieses Bauvorhaben von dem Kölner Architekten Clemens Klotz, der bereits die NS-Ordensburgen in der Eifel und in Westpreußen gebaut hatte. Seine Planungen wurden modifiziert durch die persönliche Auflage Hitlers, eine Festhalle für 20.000 Personen nach dem monumentalen Entwurf des Architekten Erich Putlitz zu integrieren. |