Einer der nachhaltigst wirkenden Gründerväter der nordwestlichen Gemeinde dürfte ein gewisser Johann Gottlieb Picht gewesen sein, der im Jahre 1774 die Aufhebung der Leibeigenschaft erwirkte. Heute ist Gingst ein Hort beschaulicher, aber bei weitem nicht untätiger Ruhe, abseits des Massentourismus der großen Ostseebäder. Weite Flur- und Küstenlandschaften am Koselower und Kapeller See, umsäumt von Wiesen und kleinen Waldarealen inmitten der Gingster Heide, sind für beschauliches angeln, entspannen und naturnahes relaxen geradezu prädestiniert. Die umliegenden Moorlandschaften sind Biotope für endemische Fauna und Flora. |