Neben den Grabplatten aus dem 14. Jahrhundert im Chorumgang und im Querschiff, sowie dem barocken Taufgehäuse, dem Mamortaufstein und den drei Renaissance-Kronleuchtern ist das letzte und beeindruckendste Werk des Orgelbauers Friedrich Stellwagen aus Lübeck der kostbarste Besitz der Kirche. Die 1653-1659 erbaute Orgel gehört mit ihren ca. 3.500 Pfeifen und umfangreichen Holzschnitzereien zu den bedeutendsten in Nordeuropa. Das Instrument im niederländisch-norddeutschen Stil, dessen Pfeifengruppen in deutlich voneinander getrennten Werken aufgestellt sind, ist ein typisches Beispiel für das kontrastreiche Musizieren der damaligen Epoche. |