Mit dem Bau einer Landungsbrücke für Motorboote im Süden der Insel bei Neuendorf/Plogshagen im Jahre 1905 und der wenig später folgenden Gelegenheit zum Zwischenstop für Stralsunder Dampfschiffe in Vitte, änderte sich das vorerst auch nicht. Der Zeitgeist verlangte nach prunkvollen Strandpromenaden, Kurhäusern, vergnüglicher konzertaler Unterhaltung und züchtiger sportliche Betätigung, wie etwa Tennis. Das alles gab es schlicht auf Hiddensee nicht, doch die äußerst reizvolle Landschaft in Verbindung mit der fast meditativen Ruhe lockte jedoch schon bald nicht nur zivilisationsgestreßte Großstädter auf die Insel. Besonders die den schönen Künsten erlegenen Mitmenschen wie Schriftsteller, Dichter, Poeten, Maler und Schauspieler, begründeten, und das ist noch immer so, nach Ende des ersten Weltkrieges Hiddensees Ruf als Künstlerinsel. |